Bitcoin unterbewertet: Aufwärtstrend noch nicht in Sicht

Das Wichtigste in Kürze
- Bitcoin zeigt aktuell Anzeichen einer Unterbewertung.
- Historisch folgten auf ähnliche Phasen starke Kursanstiege.
- Langfristige Halter reduzieren die verfügbare Liquidität am Markt.
- Ein nachhaltiger Aufwärtstrend hängt stark von der Beteiligung privater Anleger ab.
- Makroökonomische Unsicherheiten und politische Entwicklungen bremsen die Dynamik.
Bitcoin in der Unterbewertungszone – Was bedeutet das?
Bitcoin (BTC) befindet sich derzeit laut dem 30-Tage-Durchschnitt der „realisierten Umlaufmenge“ in einer Unterbewertungsphase. Diese Kennzahl zeigt, wie viel Bitcoin innerhalb eines bestimmten Zeitraums tatsächlich bewegt wurde. Ein niedriger Wert deutet darauf hin, dass viele Coins ruhen – oft ein Zeichen dafür, dass Anleger langfristig halten.
Ähnliche Muster traten bereits während des Corona-Crashs und nach dem chinesischen Mining-Verbot auf. In beiden Fällen folgten auf die Unterbewertung kräftige Erholungen. Auch jetzt sinkt die realisierte Umlaufmenge, was auf eine mögliche Bodenbildung hindeutet.
Weniger Liquidität – Reifung oder Risiko?
Ein Rückgang der Handelsaktivität kann auf eine Reifung des Marktes hindeuten. Institutionelle Investoren und langfristige Halter (Long-Term Holders, LTHs) behalten ihre BTC, was das Angebot auf dem Markt verknappt. Diese „HODL“-Mentalität (Hold On for Dear Life) kann den Kurs stabilisieren, reduziert aber auch kurzfristige Kursbewegungen.
Für eine nachhaltige Kurssteigerung müssen jedoch Käufer aktiv werden. Wenn die Verkaufsseite – insbesondere aus dem Derivatemarkt – nicht absorbiert wird, bleibt der Markt anfällig. Derzeit dominieren Kaufoptionen (Calls), was auf eine positive Grundstimmung hindeutet, aber ohne frisches Kapital bleibt der Impuls begrenzt.
Makrofaktoren bremsen den Aufwärtstrend
Trotz Unterstützung oberhalb der 80.000-Dollar-Marke fehlt es Bitcoin an Schwung, um die 90.000-Dollar-Grenze zu durchbrechen. Ein Grund: Langfristige Halter haben kürzlich rund 1.058 BTC bei durchschnittlich 82.000 US-Dollar verkauft – ausgelöst durch politische Nachrichten, darunter neue US-Zölle.
Diese Verkäufe zeigen, dass selbst erfahrene Investoren bei Unsicherheit Gewinne mitnehmen. Die Politik der Trump-Regierung wirkt sich negativ auf das Vertrauen privater Anleger aus. Solange diese Gruppe zögert, bleibt das Handelsvolumen gering – ein entscheidender Faktor für einen möglichen Ausbruch nach oben.
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Privatanleger bleiben zurückhaltend
Institutionelle Investoren könnten die aktuelle Unterbewertung als Einstiegschance nutzen. Doch ohne die Unterstützung der breiten Masse bleibt die Kursentwicklung begrenzt. Historisch waren es oft die privaten Anleger, die durch FOMO (Fear of Missing Out) starke Rallyes ausgelöst haben.
Derzeit fehlen jedoch klare Impulse, die eine solche Bewegung auslösen könnten. Solange sich das Marktumfeld nicht ändert, ist ein Durchbruch über 90.000 US-Dollar im laufenden Quartal unwahrscheinlich.
Unsere Einschätzung
Die aktuellen Daten deuten auf eine potenzielle Bodenbildung bei Bitcoin hin. Die geringe realisierte Umlaufmenge und das Verhalten langfristiger Halter sprechen für eine Marktreife. Doch ohne neue Impulse – insbesondere von Privatanlegern – bleibt der Weg nach oben blockiert.
Für dich als Anleger bedeutet das: Beobachte die Marktstruktur genau. Eine Phase der Unterbewertung kann eine Chance sein, birgt aber auch Risiken, wenn die erwartete Erholung ausbleibt. Politische Entwicklungen und das Verhalten institutioneller Akteure werden entscheidend sein.
Quellen
- CryptoQuant
- TradingView