Arkansas plant Legalisierung von Online-Casinos

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In Arkansas wurde ein Gesetzesentwurf eingebracht, der Online-Casino-Wetten legalisieren soll. Betrieben würden die Angebote ausschliesslich von den drei lizenzierten Casinos des Bundesstaates. Gleichzeitig soll der Betrieb nicht lizenzierter Online-Casinos und Sportwettenanbieter als Straftat eingestuft werden. Ziel ist es, illegale Anbieter zurückzudrängen und rechtssichere sowie steuerpflichtige Alternativen zu schaffen.
Gesetzesentwurf HB 1861: Was geplant ist
Der neue Gesetzesentwurf HB 1861 wurde mit parteiübergreifender Unterstützung im Parlament von Arkansas eingereicht. Er sieht vor, dass Online-Casino-Spiele wie Slots, Video Poker und klassische Tischspiele (z. B. Blackjack, Roulette, Craps und Poker) künftig legal über mobile Apps angeboten werden dürfen – allerdings nur durch die drei bereits bestehenden, lizenzierten Casinos im Bundesstaat:
- Saracen Casino Resort in Pine Bluff
- Oaklawn Racing Casino Resort in Hot Springs
- Southland Casino Resort in West Memphis
Diese Anbieter betreiben bereits mobile Apps für legales Sportwetten. Der neue Gesetzesentwurf erweitert nun den legalen Rahmen auf klassische Casinospiele.
Ziel: Kampf gegen illegale Anbieter
Ein zentrales Anliegen des Gesetzes ist der Schutz der Konsumenten vor unregulierten Offshore-Casinos. Diese operieren oft ohne Lizenz, bieten kaum Spielerschutz und umgehen Steuerzahlungen. Der neue Entwurf sieht vor, dass der Betrieb solcher Plattformen in Arkansas künftig als Verbrechen gewertet wird.
Dies ist Teil eines grösseren Trends in den USA: Zahlreiche Bundesstaaten – darunter Michigan und Arizona – haben in letzter Zeit sogenannte „Cease-and-Desist“-Schreiben an unlizenzierte Anbieter wie Bovada gesendet. Auch in Arkansas möchte man mit klaren Regeln gegen schwarze Schafe vorgehen.
Finanzielle Unterstützung für studentische Athleten
Ein weiterer Bestandteil des Gesetzes betrifft die Nutzung der Einnahmen. Lizenzierte Casinos dürften gemäss dem Entwurf auch interaktive Glücksspiele und Ziehungen betreiben, um Mittel für sogenannte NIL-Kollektive (Name, Image, Likeness) bereitzustellen. Diese Organisationen zahlen studentischen Athleten finanzielle Entschädigungen – ein in den USA wachsendes Thema im Bereich Hochschulsport.
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Online-Casino-Markt in den USA im Wandel
Bisher ist Online-Casino-Glücksspiel in acht US-Bundesstaaten legal: Michigan, Pennsylvania, Vermont, Rhode Island, Connecticut, New Jersey, Delaware und West Virginia. Arkansas könnte nun als neunter Staat folgen – vorausgesetzt, der Gesetzesentwurf passiert alle parlamentarischen Hürden.
Der Entwurf wurde von Repräsentant Matt Duffield und Senator Dave Wallace eingereicht, in enger Zusammenarbeit mit den lizenzierten Betreibern. Es handelt sich um den nächsten Schritt, um reguliertes Online-Glücksspiel auf Bundesstaatsebene voranzutreiben und gleichzeitig Steuereinnahmen für öffentliche Zwecke zu generieren.
Unsere Einschätzung
Der Gesetzesentwurf HB 1861 ist ein klarer Versuch, das Online-Glücksspiel in Arkansas auf eine rechtlich stabile Basis zu stellen. Indem nur bestehende, lizenzierte Casinos zugelassen werden, bleibt die Kontrolle beim Staat. Gleichzeitig soll der Schwarzmarkt bekämpft und der Spielerschutz verbessert werden.
Für dich als Spieler bedeutet das: Sollten ähnliche Modelle auch in anderen Staaten oder gar international übernommen werden, könnte das zu mehr Transparenz und Sicherheit führen. Die Entwicklungen in den USA zeigen deutlich, wie wichtig klare gesetzliche Rahmenbedingungen im Online-Glücksspiel sind – sowohl für Anbieter als auch für Spieler.
Quellen:
- American Gaming Association
- Michigan Gaming Control Board
- Arkansas Racing Commission