Bitcoin bleibt unterbewertet – Anstieg über 90’000 fraglich

tl;dr
Trotz klarer Signale einer Unterbewertung bleibt ein Anstieg von Bitcoin (BTC) über die Marke von 90’000 US-Dollar im laufenden Quartal unwahrscheinlich. Die Gründe: fehlende Impulse aus dem Retail-Sektor, geringe Liquidität und anhaltende makroökonomische Unsicherheiten. Institutionelle Anleger könnten zwar vermehrt einsteigen, doch ohne breite Beteiligung dürfte ein nachhaltiger Aufwärtstrend ausbleiben.
Bitcoin erneut in der Unterbewertungszone
Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass sich Bitcoin in einer Phase der Unterbewertung befindet. Dies zeigt sich insbesondere in der sogenannten „realisierten Angebotsmenge“ über 30 Tage – ein On-Chain-Indikator, der misst, wie viele Coins in einem bestimmten Zeitraum bewegt wurden. Wenn dieser Wert sinkt, bedeutet das oft, dass viele Anleger ihre Coins halten und nicht verkaufen.
In der Vergangenheit – etwa während des Corona-Crashs oder nach dem chinesischen Mining-Verbot – folgten auf solche Phasen deutliche Rebounds. Auch jetzt bewegt sich der Indikator wieder in eine ähnliche Richtung. Das deutet darauf hin, dass der Markt möglicherweise ein lokales Tief erreicht hat.
Weniger Liquidität – Zeichen für Reife oder Stillstand?
Ein weiteres auffälliges Merkmal des aktuellen Marktes ist die geringe Liquidität. Wenn weniger Bitcoin aktiv gehandelt werden, kann das ein Hinweis darauf sein, dass viele Investoren langfristig halten – insbesondere institutionelle Anleger. Diese sogenannte „HODL“-Mentalität (Hold On for Dear Life) kann langfristig zu einer stabileren Preisentwicklung beitragen.
Kurzfristig entsteht jedoch ein anderes Problem: Ohne genügend Käufer, die bereit sind, bei aktuellen Preisen einzusteigen, bleibt der Druck auf der Verkaufsseite bestehen. Das erschwert eine schnelle Erholung oder gar einen neuen Höhenflug.
Makroökonomische Unsicherheiten dämpfen die Stimmung
Zwar konnte Bitcoin die Marke von 80’000 US-Dollar zuletzt halten, doch ein klarer Ausbruch nach oben blieb bisher aus. Ein Grund dafür: politische Unsicherheiten, insbesondere rund um die US-Handelspolitik unter Trump. Diese beeinflussen das Verhalten von Kleinanlegern – ein wichtiger Treiber für kurzfristige Marktbewegungen.
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Dazu kommt, dass selbst langfristige Halter kürzlich begannen, Positionen aufzulösen. So wurden etwa 1’058 BTC bei einem Durchschnittskurs von 82’000 US-Dollar verkauft, was zu einer kurzfristigen Korrektur führte. Solche Verkäufe zeigen, dass auch erfahrene Investoren sich absichern.
Retail-Investoren bleiben zurückhaltend
Ein entscheidender Faktor für einen möglichen Anstieg auf 90’000 US-Dollar fehlt derzeit: die Beteiligung von Retail-Investoren. Während institutionelle Anleger möglicherweise die Unterbewertung als Einstiegsgelegenheit sehen, bleibt das Interesse der breiten Masse verhalten. Ohne diesen Zustrom frischer Mittel fehlt dem Markt die nötige Dynamik für einen nachhaltigen Aufwärtstrend.
Unsere Einschätzung
Die aktuellen On-Chain-Daten und Marktmechanismen deuten auf eine kurzfristige Stabilisierung des Bitcoin-Kurses hin – jedoch ohne klare Anzeichen für einen baldigen Ausbruch über 90’000 US-Dollar. Langfristige Investoren könnten in dieser Phase einsteigen, doch ohne stärkere Impulse aus dem Retail-Sektor und stabilere makroökonomische Rahmenbedingungen bleibt das Kurspotenzial limitiert. Wer bereits investiert ist, sollte die Entwicklungen genau beobachten. Neueinstiege könnten sich für langfristig orientierte Anleger lohnen – kurzfristige Gewinne sind jedoch eher unwahrscheinlich.
Quellen:
- CryptoQuant
- TradingView