SEC wegen Stablecoin-Regeln unter Beschuss

tl;dr
Die US-Börsenaufsicht SEC steht wegen ihrer neuen Richtlinien zu Stablecoins in der Kritik. Kommissarin Caroline Crenshaw wirft der Behörde vor, rechtliche Risiken zu verharmlosen und zentrale Fakten zu ignorieren. Über 90 % der USD-Stablecoins würden über Drittanbieter verkauft – ein Umstand, den die SEC laut Crenshaw nicht ausreichend berücksichtigt. Die Diskussion trifft einen wachsenden Markt, der regulatorisch zunehmend unter Druck steht.
SEC-Richtlinien zu Stablecoins geraten in die Kritik
Caroline Crenshaw, Kommissarin der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission), übt scharfe Kritik an den neuen Richtlinien ihrer eigenen Behörde. Diese betreffen USD-gebundene Stablecoins – also Kryptowährungen, die ihren Wert an den US-Dollar koppeln. Laut Crenshaw seien die rechtlichen Einschätzungen der SEC ungenau und vermittelten ein falsches Bild der tatsächlichen Risiken.
Die SEC hatte zuvor erklärt, dass manche Stablecoins nicht direkt vom Herausgeber, sondern nur über Zwischenhändler erhältlich seien. Crenshaw widerspricht: In über 90 % der Fälle würden Stablecoins wie USDT (Tether) und USDC (USD Coin) über Sekundärmärkte vertrieben – etwa über Kryptobörsen. Das sei nicht die Ausnahme, sondern die Regel.
Verharmlosung von Risiken durch die SEC?
Ein zentraler Kritikpunkt Crenshaws betrifft die Darstellung der Risikostruktur. Die SEC suggeriere, dass Stablecoin-Herausgeber durch Reservebestände ausreichend gegen Rückzahlungen abgesichert seien. Crenshaw warnt jedoch: Die Existenz von Reserven sage nichts über die tatsächliche Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens aus. Risiken aus eigenen Finanzgeschäften oder Verbindlichkeiten würden nicht berücksichtigt.
Sie bezeichnete die Annahme, dass Rückzahlungen unbegrenzt möglich seien, als „grob unzutreffend“. Damit stellt sie das Vertrauen in die Stabilität vieler Stablecoins infrage – insbesondere in extremen Marktsituationen.
Reaktionen aus der Krypto-Community
Die neuen Richtlinien finden in der Kryptoszene ein gemischtes Echo. Einige sehen in der Klarstellung der SEC einen Fortschritt. Ian Ballina, Gründer von Token Metrics, begrüsste die neue Richtung. Auch Tan Tran, CEO von Vemanti, äusserte sich positiv, wünschte sich aber eine frühere Umsetzung.
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Ian Kane vom Midnight Network sprach von einem Signal für regulierungskonforme Projekte. Dennoch bleibt die Unsicherheit gross – ein klarer regulatorischer Rahmen ist weiterhin nicht in Sicht.
Marktentwicklung und politische Dynamik
Die Kritik Crenshaws fällt in eine Phase intensiver Beobachtung des Stablecoin-Markts. Im März 2025 erreichte das Transaktionsvolumen von Stablecoins laut Visa 670,22 Milliarden US-Dollar. Tether (USDT) führt den Markt an, gefolgt von USDC.
Parallel dazu hat der Ausschuss für Finanzdienstleistungen im US-Repräsentantenhaus das STABLE-Gesetz (Stablecoin Transparency and Accountability for a Better Ledger Economy) mit 32 zu 17 Stimmen verabschiedet. Ziel ist mehr Transparenz und Rechenschaftspflicht bei Stablecoin-Emissionen. Tether liess zudem kürzlich seine Reserven durch eine der grossen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften kontrollieren – ein Schritt zur Vertrauensbildung.
Unsere Einschätzung
Die Aussagen von Caroline Crenshaw zeigen, wie gross die Differenzen innerhalb der SEC beim Thema Stablecoins sind. Für dich als Investor oder Nutzer von Online-Casinos mit Krypto-Zahlungen ist das relevant: Die regulatorische Unsicherheit betrifft auch die Akzeptanz von Stablecoins wie USDT oder USDC bei Zahlungen. Solange es keine klaren und einheitlichen Regeln gibt, bleibt das Risiko bestehen, dass sich Rahmenbedingungen rasch ändern.
Wer mit Stablecoins spielt oder einzahlt, sollte sich der Risiken bewusst sein – insbesondere, wenn diese primär über Drittanbieter bezogen werden. Ein genauer Blick auf die jeweiligen Anbieter, ihre Reserven und regulatorische Absicherung ist unerlässlich.
Quellen
– igaming.org
– igamingbusiness.com
– cointelegraph
– onlinecasinosdeutschland.com
– ambcrypto