Krypto-Verluste sinken im März 2025 um 98 %

tl;dr
Im März 2025 sind die Verluste durch Krypto-Betrug und Hacks drastisch zurückgegangen – ein Minus von 98 % im Vergleich zum Vormonat. Trotz dieser erfreulichen Entwicklung bleiben Sicherheitslücken in Smart Contracts ein zentrales Problem. Einzelne Vorfälle wie der Angriff auf Abracadabra.money zeigen, dass technische Schwachstellen weiterhin ausgenutzt werden. Gleichzeitig kündigt die US-Regierung unter Trump regulatorische Reformen an, um den Kryptomarkt stabiler und sicherer zu gestalten.
Massiver Rückgang bei Krypto-Betrug im März 2025
Im März 2025 wurden in der Kryptowelt nur noch rund 28,8 Millionen US-Dollar durch Betrug, Exploits und Hacks gestohlen. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber den 1,5 Milliarden US-Dollar Verlusten im Februar. Der starke Anstieg im Februar war vor allem auf den Bybit-Hack zurückzuführen.
Dieser Rückgang könnte ein Hinweis darauf sein, dass Sicherheitsmassnahmen besser greifen oder dass Angreifer weniger Schwachstellen finden. Laut Daten des Blockchain-Sicherheitsunternehmens CertiK entfielen die meisten Verluste im März auf Code-Schwachstellen (über 14 Millionen US-Dollar) und kompromittierte Wallets (über 8 Millionen US-Dollar).
Smart-Contract-Exploits bleiben ein Problem
Ein besonders gravierender Vorfall war der Exploit eines Smart Contracts bei Abracadabra.money am 25. März, bei dem rund 13 Millionen US-Dollar entwendet wurden. Der Angreifer nutzte dabei eine Schwachstelle im Liquidationsprozess aus: Eine fehlerhafte Datenübertragung innerhalb des Systems erlaubte es, mehrfach Mittel zu leihen, ohne diese zurückzuzahlen.
Auch andere Plattformen waren betroffen. Beim Restaking-Protokoll Zoth wurden nach einem Wallet-Hack rund 8,4 Millionen US-Dollar entwendet. Ein Teil davon – etwa 5 Millionen US-Dollar – konnte durch eine Bug-Bounty-Vereinbarung mit der DEX-Aggregator-Plattform 1inch zurückgeholt werden.
Weitere Vorfälle erhöhen die tatsächlichen Verluste
Neben den öffentlich bekannten Fällen gab es weitere Zwischenfälle, die die tatsächlichen Verluste im März erhöhen. Ein bislang nicht gemeldeter Verlust von 400 Bitcoin – im damaligen Wert von rund 34 Millionen US-Dollar – durch einen Coinbase-Nutzer wurde nachträglich bekannt. Auch Phishing-Angriffe und gefälschte Krypto-Börsen trugen zu potenziellen Verlusten von über 46 Millionen US-Dollar bei.
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Diese Zahlen verdeutlichen: Auch wenn die Gesamtverluste im Vergleich zum Vormonat stark gesunken sind, bleiben Risiken im Krypto-Sektor bestehen – insbesondere durch menschliche Fehler, technische Schwächen und mangelnde Vorsicht.
Regulatorische Reformen in den USA geplant
Die politische Führung in den USA könnte künftig stärker in die Regulierung des Kryptomarktes eingreifen. Unter der Trump-Administration soll Paul Atkins den Vorsitz der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) übernehmen. Er kündigte an, ein „rationales und kohärentes“ Regelwerk für digitale Vermögenswerte schaffen zu wollen.
Während die Biden-Regierung für ihre restriktive Haltung gegenüber Kryptowährungen bekannt war, deutet sich unter Trump ein pragmatischerer Kurs an. Ziel ist es, klare Regeln zu schaffen, die sowohl Investoren schützen als auch Innovation ermöglichen.
Unsere Einschätzung
Der Rückgang der Krypto-Betrugsfälle im März 2025 ist ein positives Signal für die Branche. Dennoch zeigen Einzelfälle wie der Angriff auf Abracadabra.money oder der Verlust bei Zoth, dass technische Schwächen weiterhin ausgenutzt werden. Auch der Schutz privater Wallets bleibt eine Schwachstelle.
Wer in Krypto investiert oder Krypto-Casinos nutzt, sollte Sicherheitsaspekte nicht unterschätzen. Eine stärkere Regulierung könnte helfen, Vertrauen und Stabilität im Markt zu fördern – vorausgesetzt, sie wird praxisnah umgesetzt. Die angekündigten Reformen in den USA könnten ein Schritt in diese Richtung sein.
Quellen
- CertiK
- U.S. Senate Banking Committee
- 1inch Network
- Abracadabra.money
- Zoth Protocol
- Coinbase