Trump fordert Zinssenkung – Märkte reagieren nervös

tl;dr
Donald Trump fordert öffentlich eine Zinssenkung von US-Notenbankchef Jerome Powell. Grund dafür sind wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Inflation und politische Spannungen rund um neue Zölle. Die Finanzmärkte reagieren nervös – gleichzeitig zeigt der Kryptomarkt erste Zeichen einer Erholung.
Trump erhöht den Druck auf Powell
Am 4. April 2025 forderte Donald Trump über Truth Social eine sofortige Zinssenkung durch Jerome Powell, Vorsitzender der US-Notenbank (Federal Reserve). In seinem Beitrag warf Trump Powell vor, zu zögerlich zu handeln und politische Spielchen zu betreiben. Er argumentierte, dass sinkende Energiepreise, rückläufige Inflation und gestiegene Beschäftigungszahlen ideale Voraussetzungen für eine Zinssenkung seien.
Die Aussage fiel kurz vor Powells Auftritt auf einer öffentlichen Konferenz. Dort warnte dieser jedoch vor den Risiken neuer Zölle, welche die Inflation anheizen und das angestrebte Inflationsziel von 2 % gefährden könnten.
Wirtschaftliche Unsicherheit nimmt zu
Powell betonte, dass sogenannte «reziproke Zölle» – also Gegenzölle auf ausländische Produkte – kurzfristig zu Preissteigerungen führen dürften. Sollte dieser Effekt länger anhalten, könnte das die konjunkturelle Erholung der USA gefährden. Die Federal Reserve hatte zuvor bereits Zinssenkungen vorgenommen, um das Wirtschaftswachstum zu stützen. Nun steht sie vor einem Dilemma: weitere Senkungen könnten die Inflation zusätzlich antreiben.
Anleger rechnen mit weiteren Zinssenkungen
Die Finanzmärkte reagieren sensibel auf die Signale der Notenbank. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen fiel unter 4 % – ein Zeichen wachsender Rezessionsängste. Gemäss dem CME FedWatch Tool erwarten Marktteilnehmer im Jahr 2025 mindestens vier Zinssenkungen um je 0,25 Prozentpunkte. Die US-Notenbank hatte im Vormonat lediglich zwei Schritte prognostiziert.
Arbeitsmarktdaten zeigen ein gemischtes Bild: Im März stieg die Arbeitslosenquote leicht auf 4,2 %, gleichzeitig wurden jedoch 228’000 neue Stellen geschaffen – mehr als erwartet. Die Jahresinflation lag zuletzt bei 2,8 %, ein Wert über dem Ziel der Fed, aber unter den Höchstständen der letzten Jahre.
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Kryptomarkt zeigt leichte Erholung
Nach einem schwachen Wochenstart stabilisieren sich die Kurse digitaler Vermögenswerte wieder. Besonders betroffen waren US-Kryptoaktien wie Coinbase und MicroStrategy (MSTR). Letztere legte zuletzt um 4,01 % auf 293,61 USD zu. Auch Mining-Unternehmen wie Mara Holdings (MARA) verzeichneten leichte Kursgewinne, während Riot Platforms (RIOT) noch im Minus blieb.
Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarkts stieg leicht auf rund 2,67 Billionen USD. Bitcoin (BTC) notiert aktuell bei etwa 83’000 USD – ein Wert unter dem Allzeithoch, aber ein Zeichen vorsichtigen Optimismus.
Unsere Einschätzung
Die Debatte um Zinssenkungen spiegelt den zunehmenden politischen Druck auf die US-Notenbank wider. Trump versucht, wirtschaftspolitisch Einfluss zu nehmen, was Unsicherheit bei Investoren erzeugt. Die Federal Reserve bleibt jedoch vorsichtig – zu Recht, denn die Kombination aus Inflation, Arbeitsmarktdaten und geopolitischen Spannungen lässt wenig Spielraum für übereilte Entscheidungen.
Für den Kryptomarkt könnte diese Unsicherheit mittelfristig Chancen bieten. Wenn klassische Anlageformen unter Druck geraten, gewinnen digitale Assets als alternative Investmentklasse an Bedeutung. Dennoch bleibt die Lage volatil – sowohl für Anleger in traditionellen Märkten als auch in Kryptowährungen.
Quellen
- igaming.org
- igamingbusiness.com
- cointelegraph
- onlinecasinosdeutschland.com
- ambcrypto