Trump in Krypto-Projekt mit über 500 Mio. USD verwickelt

tl;dr
Donald Trump steht erneut im Rampenlicht – diesmal wegen seiner Beteiligung an einem Krypto-Projekt. Das Unternehmen World Liberty Financial (WLFi), das mit dem Trump-Clan verbunden ist, hat über 500 Millionen US-Dollar eingesammelt und plant die Einführung eines eigenen Stablecoins namens USD1. Demokratische US-Politiker fordern nun eine Untersuchung durch die Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) wegen möglicher Interessenkonflikte. Die Debatte zeigt, wie stark politische Spannungen und regulatorische Unsicherheiten den Kryptomarkt beeinflussen.
Ein Krypto-Projekt mit politischem Zündstoff
World Liberty Financial ist ein neues Krypto-Vorhaben mit engen Verbindungen zur Familie Trump. Besonders auffällig: Ein grosser Teil der bislang eingesammelten Gelder fliesst direkt an Trumps Familie – durch interne Regelungen, die laut Experten vor allem Insider begünstigen. Eric Trump erklärte kürzlich, dass der Einstieg in die Krypto-Welt eine strategische Reaktion auf den öffentlichen Druck gegenüber dem traditionellen Trump-Imperium sei.
Stablecoin USD1 sorgt für regulatorische Bedenken
WLFi hat mit der Ankündigung eines eigenen Stablecoins namens USD1 zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Stablecoins sind digitale Währungen, die an den Wert eines realen Vermögenswerts – meist den US-Dollar – gekoppelt sind. Sie sollen Stabilität bieten, stehen jedoch zunehmend im Fokus der Aufsichtsbehörden. Der Markt für Stablecoins ist aktuell rund 1,6 Milliarden US-Dollar schwer – ein rasantes Wachstum, das auch politische Reaktionen provoziert.
Forderung nach SEC-Untersuchung
Mehrere demokratische Politiker, darunter Senatorin Elizabeth Warren und Abgeordnete Maxine Waters, haben die US-Börsenaufsicht SEC in einem Schreiben aufgefordert, Trumps Krypto-Aktivitäten zu prüfen. Sie verlangen Einsicht in relevante Dokumente und wollen klären, ob es Interessenkonflikte gibt. Die SEC wird gebeten, alle internen Kommunikationen zu World Liberty Financial zu sichern.
Wichtig: Das Schreiben hat keinen bindenden Charakter. Da die Republikaner aktuell die Mehrheit in beiden Kammern des US-Kongresses stellen, ist eine formelle Untersuchung eher unwahrscheinlich.
Trump-Lager weist Vorwürfe zurück
Ein Sprecher des Weissen Hauses betonte, dass Trumps Vermögenswerte in einem Treuhandfonds verwaltet würden, der von seinen Kindern geführt werde. Es gebe keine Interessenkonflikte. Auch World Liberty Financial reagierte scharf auf die Vorwürfe. Ein Firmensprecher warf Senatorin Warren vor, das Projekt politisch motiviert zu attackieren. Die Aussagen seien „falsch, gefährlich und beleidigend“.
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Regulierung im Wandel – das GENIUS-Gesetz
Parallel zur Debatte um WLFi wird im US-Kongress das sogenannte GENIUS Act diskutiert. Dieses Gesetzesvorhaben zielt darauf ab, die Regulierung von Stablecoins und Krypto-Finanzdienstleistungen zu verschärfen. Der Fall Trump dürfte dem Gesetzesprozess zusätzliche Dringlichkeit verleihen.
Unsere Einschätzung
Die Verbindung zwischen Donald Trump und World Liberty Financial ist ein Beispiel dafür, wie stark sich Politik und Krypto-Wirtschaft inzwischen überschneiden. Während Stablecoins wie USD1 potenziell neue Finanzlösungen bieten, wirft die Intransparenz des Projekts berechtigte Fragen auf. Für Anleger bedeutet das: Vorsicht ist geboten. Politische Einflussnahme und fehlende Regulierung können das Risiko erhöhen – besonders bei Projekten, die stark auf prominente Persönlichkeiten setzen.
Quellen:
- igamingbusiness.com
- cointelegraph
- onlinecasinosdeutschland.com
- ambcrypto