Trump fordert Zinssenkung – Fed warnt vor Inflation

Das Wichtigste in Kürze
Donald Trump fordert öffentlich eine Zinssenkung durch US-Notenbankchef Jerome Powell. Hintergrund sind wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Inflation und Trumps Kritik an der aktuellen Geldpolitik. Die Finanzmärkte reagieren mit fallenden Renditen, während sich der Kryptomarkt nach einem Rückschlag stabilisiert. Die US-Notenbank steht vor schwierigen Entscheidungen zwischen Inflationsbekämpfung und Konjunkturstützung.
Trumps Forderung: Zinssenkung jetzt
Donald Trump hat sich erneut kritisch zur Geldpolitik der US-Notenbank geäußert. Auf der Plattform Truth Social forderte er Jerome Powell auf, die Leitzinsen zu senken. Trump argumentiert, dass Energiepreise, Zinsen und Inflation gesunken seien, während die Beschäftigung gestiegen ist. Seiner Meinung nach wäre jetzt der ideale Zeitpunkt für eine Zinssenkung, um die wirtschaftliche Erholung zu unterstützen.
Powells Warnung: Inflation bleibt Risiko
Jerome Powell zeigte sich auf einer öffentlichen Veranstaltung zurückhaltend. Er warnte vor den möglichen Folgen der von der Trump-Regierung angestrebten „reziproken Zölle“. Diese könnten die Inflation anheizen und das Ziel der US-Notenbank, eine Inflationsrate von 2 %, gefährden. Powell betonte, dass Zölle kurzfristig zu höheren Preisen führen könnten – möglicherweise auch längerfristig.
Marktdaten: Zinsängste und gemischte Signale
Die Finanzmärkte zeigen sich nervös. Die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen fiel unter 4 %, ein Zeichen für wachsende Rezessionsängste. Laut dem CME FedWatch Tool rechnen Investoren inzwischen mit vier Zinssenkungen im Jahr 2025 – doppelt so viele wie noch vor einem Monat erwartet.
Gleichzeitig sendet der Arbeitsmarkt widersprüchliche Signale. Zwar stieg die Arbeitslosenquote im März leicht auf 4,2 %, jedoch wurden mit 228.000 neuen Stellen mehr Jobs geschaffen als erwartet. Die Inflation lag im März bei 2,8 % im Jahresvergleich. Neue Zahlen werden am 10. April erwartet.
Kryptomarkt reagiert auf Wirtschaftslage
Nach einem deutlichen Rückgang zu Wochenbeginn erholt sich der Kryptomarkt langsam. Aktien von US-Krypto-Unternehmen wie Coinbase und MicroStrategy (MSTR) zeigen erste Erholungsanzeichen. MSTR legte um 4,01 % auf 293,61 US-Dollar zu. Auch Mining-Unternehmen wie Marathon Digital Holdings (MARA) konnten leicht zulegen, während Riot Platforms (RIOT) weiterhin im Minus blieb.
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Die globale Marktkapitalisierung für Kryptowährungen stieg leicht auf 2,67 Billionen US-Dollar. Bitcoin (BTC) liegt aktuell bei rund 83.000 US-Dollar. Die Stimmung bleibt vorsichtig optimistisch.
Unsere Einschätzung
Die öffentliche Kritik von Donald Trump an Jerome Powell erhöht den politischen Druck auf die US-Notenbank. Gleichzeitig steht die Fed vor einem Dilemma: Einerseits mahnt Powell zur Vorsicht wegen möglicher Inflationsrisiken, andererseits signalisieren die Märkte und die Politik den Wunsch nach Zinssenkungen. Für Krypto-Anleger bleibt die Lage volatil, aber nicht aussichtslos. Wer investiert ist, sollte die geldpolitischen Entwicklungen genau beobachten – sie könnten entscheidend für die Kursentwicklung digitaler Assets sein.