YouTube verschärft Regeln für Glücksspiel-Inhalte

Das Wichtigste in Kürze
Seit dem 19. März 2025 gelten auf YouTube neue Richtlinien für Inhalte rund um Online-Glücksspiel. Videos, die sich mit Online-Casinos, virtuellen Automatenspielen oder deren Analyse beschäftigen, unterliegen nun strengeren Regeln. Ziel ist es, Minderjährige besser zu schützen. Inhalte zu landbasiertem Glücksspiel bleiben von den Änderungen unberührt.
Was sich für Glücksspiel-Content auf YouTube ändert
YouTube hat seine Richtlinien für Glücksspielinhalte verschärft. Ab sofort dürfen Vlogger keine Online-Casino-Plattformen oder Glücksspiel-Apps mehr bewerben, sofern diese nicht ausdrücklich von YouTube oder Google genehmigt wurden. Das betrifft sowohl gesprochene Empfehlungen als auch Links, Logos oder eingebettete Grafiken im Video.
Außerdem wurde eine Altersbeschränkung eingeführt: Inhalte mit Bezug zu Online-Glücksspiel sind nur noch für Nutzer ab 18 Jahren sichtbar. Wer nicht eingeloggt ist – und somit keine Altersverifikation durchlaufen hat – kann diese Videos ebenfalls nicht mehr sehen.
Warum YouTube diese Maßnahmen ergreift
Laut YouTube sollen die neuen Regeln dazu beitragen, junge Zuschauer vor den Risiken des Online-Glücksspiels zu schützen. Der Konzern reagiert damit auf die zunehmende Verbreitung von Glücksspielinhalten, insbesondere durch Influencer und Streamer, die durch Affiliate-Links Einnahmen erzielen.
Eine Studie des National Institute of Health zeigt, dass 60 bis 80 Prozent der Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren im letzten Jahr mindestens einmal an Glücksspielen teilgenommen haben. Diese Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen auf Plattformen mit hoher Reichweite wie YouTube.
Was weiterhin erlaubt ist
Interessanterweise betrifft die Altersbeschränkung ausschließlich Inhalte zu Online-Casinos. Vlogs, die das Spielen in echten Casinos zeigen – etwa an Spielautomaten oder Tischspielen – sind weiterhin erlaubt und nicht altersbeschränkt. Der Grund: Minderjährige haben in landbasierten Casinos ohnehin keinen Zugang.
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Auch Videos zu Online-Sportwetten bleiben von den neuen Richtlinien ausgenommen. Offenbar sieht YouTube hier ein geringeres Risiko für Jugendliche oder stuft dieses Thema als gesellschaftlich akzeptierter ein.
Weitere Maßnahmen gegen Glücksspielwerbung
Bereits 2021 hatte YouTube Glücksspielwerbung aus seinem sogenannten „Masthead“ verbannt – einem prominenten Werbeplatz auf der Startseite. Dennoch wuchs die Zahl der Glücksspiel-Influencer weiter. Viele von ihnen verdienen Geld durch Sponsoring und Affiliate-Programme, bei denen sie Nutzer an Online-Casinos vermitteln.
Parallel dazu testet Google derzeit ein neues KI-Modell, das das Alter von Zuschauern präziser einschätzen soll. Damit könnten Altersverifikationen künftig noch effektiver werden.
Unsere Einschätzung
Die neuen YouTube-Richtlinien sind ein logischer Schritt angesichts der wachsenden Beliebtheit von Glücksspielinhalten und der damit verbundenen Risiken für Minderjährige. Für Content-Ersteller bedeutet das Einschränkungen, insbesondere wenn sie auf Einnahmen aus Affiliate-Links angewiesen sind. Für dich als Zuschauer oder Spieler ist es wichtig zu wissen, dass Plattformen wie YouTube zunehmend Verantwortung übernehmen – auch wenn das bedeutet, dass bestimmte Inhalte schwerer zugänglich werden.
Wenn du dich für Online-Casinos interessierst, achte darauf, seriöse Quellen zu nutzen und dich umfassend zu informieren – idealerweise auf Plattformen, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben und transparent mit ihren Inhalten umgehen.